Es gibt nur wenige Konstanten in meinem Leben; ein definitiver Bestandteil ist aber die regelmäßige Lektüre der Vogue Paris, von der ich in den letzten Jahren keine einzige Ausgabe verpasst habe. Allerdings weicht die anfängliche Faszination immer öfter einem Gefühl der Enttäuschung. Die Editorials sind oftmals nur noch lauwarm und auch inhaltlich verliert die Zeitschrift immer mehr an Tiefe. Auch Emmanuelle Alts Wechsel an die Spitze des Mastheads, über den ich bereits mehrfach berichtet habe, hat daran nicht viel geändert. Die aktuelle Ausgabe mit dem von Griechenland inspirierten Thema (welche mich wiederum zu diesem Post über griechische Mode inspiriert hat), fand ich ebenfalls nicht besonders spannend – da findet man im Moment doch aufregendere Magazine im Zeitschriftenregal. Immer öfter erwische ich mich zum Beispiel dabei, einen Blick in die Vogue Italia zu werfen. Zwar spreche ich die Sprache nicht, doch es sind ohnehin in erster Linie die schönen Editorials, für die sich der Blick ins Heft lohnt.

Belle Vere: Die aktuelle Vogue Italia zieren Plus-Size-Models © Vogue Italia
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Mit einiger Verzögerung habe ich es nun doch endlich geschafft, meine Hände an die aktuelle Ausgabe der Vogue Paris zu bekommen. Wir erinnern uns: Es ist die erste Ausgabe unter der Leitung der ehemaligen Modechefin Emmanuelle Alt, nachdem Carine Roitfeld im Dezember überraschend ihren Rücktritt bekannt gab. Wie ich bereits in einem früheren Post angesprochen habe, meinte Alt, keine großartigen Änderungen bei der erfolgreichen Zeitschrift durchführen zu wollen. Zu Recht, wie ich finde: Die Vogue Paris ist gut, so wie sie ist und man muss Veränderungen nicht immer um jeden Preis erzwingen.

Emmanuelle Alts erste Vogue ist wahrlich keine Revolution in der Magazinlandschaft © Condé Nast
Dennoch fiel mein erster Eindruck auch unerwartet nüchtern aus: Tatsächlich hat sich auf den ersten Blick kaum etwas verändert. Dies war eine kleine Enttäuschung für mich, denn schließlich hatte Alt trotz allem versprochen, einen größeren Fokus auf kulturelle Themen zu legen und die Zeitschrift mehr textlastig zu gestalten. Beim genaueren Betrachten stechen dem langjährigen Vogue-Leser dann aber doch einige Neuerungen ins Auge. Ob diese alle so begrüßenswert sind, darüber bin ich mir noch nicht sicher. read more »
Das WSJ Magazine, das Hochglanzsupplement des New Yorker Wall Street Journal, bringt Anna Wintour auf das Cover seiner aktuellen Ausgabe und betrachtet die Chefredakteurin der US Vogue in dem Feature „Brand Anna“ aus einem anderen Blickwinkel.

Anna Wintour auf dem Cover des WSJ - fotographiert von Mario Testino © WSJ
In den letzten Jahren haben wir alle zahlreiche (Horror-)Geschichten über die schwer einflussreiche Chefredakteurin gehört. Insbesondere nach der Veröffentlichung des Schlüsselromans „Der Teufel trägt Prada“ (2003) sowie des gleichnamigen Films (2006) ist die zierliche Britin, die es in der Modewelt bis ganz nach oben geschafft hat, wohl jedem Hausmütterchen aus Hintertupfing ein Begriff. Wintour wird dabei zumeist in Zusammenhang mit ihrem strengen Führungsstil und ihrer angeblich kalten Persönlichkeit erwähnt. Spitznamen wie „Nuclear Wintour“ sind die Regel. Anna Wintour selbst könnte sich nicht weniger um diese Gerüchte kümmern und kommentiert sie, wenn überhaupt, mit einem Höchstmaß an Ironie. Zur Premiere von „Der Teufel trägt Prada“ erschien sie selbstironisch in einem Prada-Outfit und in einem Interview letzten Herbst verkündete sie: „It’s true, of course, that I beat all my assistants, lock them in a cupboard and don’t pay them.“
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Ziemlich genau drei Monate sind vergangen, seit Carine Roitfeld ihren Rücktritt vom Chefsessel der Vogue Paris bekanntgegeben hat. Wochenlang wurde über die Nachfolge spekuliert und als die Entscheidung dann endlich bekanntgegeben wurde, war ich mehr als erleichtert. Emmanuelle Alt zur neuen Chefredakteurin der Vogue Paris zu ernennen, war meiner Meinung nach die einzig richtige Option.
Doch eigentlich wollte ich mit meiner Meinung über Emmanuelle Alt so lange hinter dem Berg halten, bis endlich die erste Ausgabe, die unter ihrer Aufsicht entstand, in die Läden kommt. Doch nachdem die amerikanische WWD nun quasi eine Sneak Preview erhalten hat, kann auch ich es einfach nicht mehr erwarten.

Dass Gisele Bündchen das erste Cover der Vogue Paris unter Emmanuelle Alt zieren wird, ist bereits bekannt. © Condé Nast
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„People’s lives can be changed by a dress in a way they never are by a pair of trousers.“
- Alexandra Shulman -

Alexandra Shulman © Vogue.co.uk
Ihr habt es sicher schon alle gehört: Emmanuelle Alt ist die neue Chefredakteurin der Vogue Paris und wird damit ab 1. Februar Carine Roitfeld nachfolgen. Diese Personalentscheidung aus dem Hause Condé Nast freut mich, als langjährige Anhängerin des Duos, natürlich sehr. Schließlich kann erwartet werden, dass sich der Stil der Vogue Paris nicht großartig verändern wird. Doch keine Angst, dies soll kein Post über Emmanuelle Alt werden. Über sie könnt ihr euch ausführlich auf anderen Blogs informieren und ich möchte damit warten, bis die erste Ausgabe unter ihrer Direktion erscheint.
Viel mehr hat mich der aktuelle Chefredakteurinnen-Wechsel bei der Vogue Paris zu veranlasst, ein bisschen über andere und ehemalige Vogue-Chefredakteurinnen zu recherchieren. Während Anna Wintour mittlerweile ein sogenannter „Household-Name“ ist und auch Carine Roitfeld zumindest jenen Menschen, die sich ein bisschen für Mode interessieren, ein Begriff ist, gibt es nämlich noch andere Frauen an der Spitze der verschiedenen Ausgaben von Vogue, die sich nicht verstecken müssen. Alexandra Shulman von der britischen Vogue zum Beispiel. read more »
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ch liebe süßen Backwaren in allen erdenklichen Ausprägungen (Kuchen, Torten, Kekse, Muffins, Cupcakes, Croissants, Pains au Chocolate…), ich liebe Yves Saint Laurent und ich liebe Schmuck – wie eigentlich jede Frau, die etwas auf sich hält. Was gibt es also schöneres als eine Kombination dieser drei Dinge? Eben! Aber seht selbst:

Yves Saint Laurent Schmuck und leckere Cupcakes: Was will man mehr? © becausemagazine.com
Noch mehr schicke Bilder und sogar ein Video gibt es auf der Seite von Because Magazine.
Aus gegebenem Anlass (ihr erstes Album wurde im Sommer veröffentlich und katapultierte sie in alle Zeitungen, Zeitschriften und Blogs dieser Welt) wollte ich heute eigentlich einen Artikel über Karen Elson verfassen. Bei der Recherche ist mir dann aber eine andere rothaarige Dame untergekommen und ich fühlte mich schlagartig inspiriert. Die Rede ist von Grace Coddington.

Die junge Grace Coddington fotografiert von Guy Bourdin
Die gebürtige Waliserin hat die Modewelt der vergangenen fünfzig Jahre so beeinflusst wie kaum eine andere Frau und dennoch bleibt der bescheidene Rotschopf lieber im Hintergrund. Erst seit der Veröffentlichung des Films „The September Issue“ im Jahr 2009 nimmt man Grace Coddington vermehrt in der Öffentlichkeit wahr. Aber alles der Reihe nach:
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