Nun bin ich ja schon seit neun Monaten in Berlin und meine Abreise ist in greifbare Nähe gerückt: Nur noch zwei Wochen, dann geht es erst einmal zurück nach Österreich, bevor ich dann im Herbst nach Paris weiterziehe. Es hat zwar eine Weile gedauert, doch mittlerweile habe ich mich in Berlin eingelebt und bin ein bisschen traurig, die Stadt zu verlassen. Dennoch freue ich mich schon sehr auf den Sommer in Österreich, insbesondere natürlich auf meine Freunde, meine Familie und mein schönes Wien. Vor kurzem habe ich ein süßes österreichisches Café in Berlin entdeckt, in dem ich die Zeit bis zum ersten Kaffeehausbesuch in Wien überbrücken kann.

Das coole Interieur ist so gar nicht österreichisch - der Rest dafür schon © Marketta's Greisslerei
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Morgen geht es für mich verfrüht ab in die Osterferien und ich werde der guten alten Heimat einen zehntägigen Besuch abstatten. Nach sieben Monaten hier in Berlin freue ich mich mittlerweile wirklich schon sehr auf diesen kleinen Tapetenwechsel. Denn so cool und hip und aufregend Berlin auch sein mag: Ich habe hier immer öfter das Gefühl, mich im Kreis zu bewegen. Die legendäre Coolness Berlins kann nämlich auch ganz schön anstrengend und auch monoton sein. Vor allem die zahlreichen Cafés, Bars und Kneipen machen es sich zeitweise ziemlich einfach: Bunt gemischte Vintagemöbel und ein paar Elektrobeats dazu – fertig. Kennst du einen, kennst du alle.
Selten habe ich mich daher so gefreut auf die nonchalante Gemütlichkeit/Grantigkeit der Wiener. Außerdem freue ich mich auch darauf, endlich mal wieder in einer schönen Stadt unterwegs zu sein. Denn bei allem Respekt: Kriegs- und DDR-bedingt kann das Stadtbild Berlins leider nicht wirklich punkten.
Doch noch mehr als die Wiener per se und die ganzen Prunkbauten vermisse ich aber meine vielen Lieblingscafés in Wien: Während meines mehrjährigen Aufenthalts in Wien ist die weltberühmte Kaffeehauskultur wirklich in mein Fleisch und Blut übergegangen. Ich freue mich vor allem auf ein – im Gegensatz zu Berlin – kontrastreiches Kaffehaushopping, bei dem natürlich auch ein Abstecher in meinem oh so geliebten Palmenhaus drin sein wird!

Das Palmenhaus Wien gehört zum Pflichtprogramm © Wikimedia
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Welch herrlicher Samstag-Nachmittag! Nachdem mein ursprünglicher Plan, ein Picknick im Park zu veranstalten, aus wettertechnischen Gründen ausgefallen ist (die Sonne scheint zwar, aber aufgrund des nervigen Windes ist es doch ganz schön kühl in Berlin), musste ein Plan B her. Zunächst bin ich daher ins C/O Berlin eingekehrt, wo nach einer super Ausstellung über Peter Lindbergh nun Robert Mappelthorpe bis zum 1. Mai lockt. Wer sich für Photographie interessiert und kein Problem damit hat, den einen oder anderen nackten Penis zu bewundern, dem sei diese Ausstellung dringend ans Herz gelegt. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten: Mappelthorpe war nämlich ein jahrelanger Wegbegleiter von Patti Smith, die sogar ein Buch über diese Freundschaft geschrieben hat.
Danach ging es weiter zu Buffalo, wo ich mich mit zwei Paar Schuhen belohnte (für was? Ach, egal – Schuhe kann man immer gebrauchen). Danach musste unbedingt eine Stärkung her. Die Gegend rund um den Hackeschen Markt ist da ja Gott sei Dank prädestiniert dafür: Ein Café reiht sich an das nächste. Wem das ganze Touri-Gewimmel ein bisschen zu viel wird, der ist gut damit beraten, sich in der Auguststraße vom Großstadtgetöse zu erholen. Dort warten nämlich nicht nur zahlreiche kleine Galerien und Boutiquen sowie der legendäre Zeitschriftenladen „Do you read me?“, sondern auch zahlreiche nette Cafés, bei denen man den Frühling auf der Terrasse genießen kann.

Die Milchhalle in Berlin: Überschaubar, dafür erfrischend unprätentios © Milchhalle
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Auch wenn es gelegentlich den Anschein erweckt: Ich bin nicht immer nur bei mir um die Ecke in Friedrichshain unterwegs! Manchmal traue ich mich auch in andere Berliner Bezirke. Vor allem die Gegend rund um den Hackeschen Markt hat es mir angetan. In den kleinen Seitenstraßen, die sich vom Hackeschen Markt bis zur Neuen Schönhauser Straße schlängeln, entdecke ich jedes Mal aufs Neue sympathische kleine Boutiquen, Restaurants und Cafés. Zugegeben, das Lokal „Mein Haus am See“ ist nun wirklich kein Geheimtipp. Aber Frühlingszeit und Sommerzeit sind ja bekanntlich Reisezeit und die eine oder der andere unter euch wird mit Sicherheit eine kleine Wochenendreise nach Berlin unternehmen. Dabei solltet ihr dem Haus am See unbedingt einen Besuch abstatten, denn:
- Es hat 24 Stunden am Tag geöffnet, sieben Tage die Woche. Irgendwann kann man ein Kaffeekränzchen dort also mit Sicherheit einschieben.
- Das Ambiente ist einfach fabelhaft.
- Die Kuchen (sowie alle anderen Speisen auch) sind ein Traum.

Mein Haus am See. Typisch Berlin: Ranzige Wändige, komisches Zeug an den Wänden und alte Möbel. © Mein Haus am See
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Nachdem ich mich nun schon durch einiges Cafés in Berlin getestet habe, war es vor kurzem an der Zeit, dem legendären Cupcake-Laden in Friedrichshain einen Besuch abzustatten. Dieser liegt inmitten des Simon-Dach-Kiez, in unmittelbarer Nähe des Boxhagener Platzes und ist somit nur einen kurzen Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt.

Im Cupcake Berlin gibt es leckere Cupcakes und hübsche Deko © Cupcake Berlin
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Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, gibt es in Berlin mehr Cafés als Sand am Meer. Man sieht daher manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht und macht sich oftmals vergebens auf die Suche nach einem neuen netten Café. Gerade in Friedrichshain (und anderen, bei jungen Menschen populären Wohngegenden, wie etwa Kreuzberg oder Prenzlauer Berg) ist dies besonders häufig der Fall. Die meisten Cafés sind rund um die Simon-Dach-Straße arrangiert, gleichen sich wie ein Ei dem anderen und zeichnen sich kaum durch eine besondere Atmosphäre aus (Ausnahme: Mein geliebtes Café Melt in der Grünberger Straße).
Auf das Café Michelberger auf der Warschauer Straße bin ich hingegen völlig zufällig gestoßen: Als ich im Herbst nach Berlin gezogen bin fand ich zunächst Unterkunft im Hostel direkt neben dem Café. Leider war ich damals so mit der Wohnungssuche beschäftigt, dass ich keine Zeit für eine gemütliche Kaffeepause hatte. Die Wohnung hatte ich schnell gefunden – und bin fast ebenso schnell wieder ausgezogen. Inzwischen wohne ich aber wieder in der Gegend rund um die Warschauer Straße und könnte es mir theoretisch jeden Tag ohne großen logistischen Aufwand im Café Michelberger gemütlich machen. Gründe dafür gibt es genug:

Das Café Michelberger in Berlin: Schick und gemütlich! © Michelberger
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Nun gut, nach einigen Posts über Mode und großartige Frauen ist es nun wieder an der Zeit, das Thema „Kuchen und andere Süßspeisen“ anzusprechen. Und nachdem die gröbsten Weihnachtspfunde mittlerweile abtrainiert sind, ist es nun auch an der Zeit, neuen Speck anzufuttern. Im Cup Cakes Wien funktioniert das wunderbar.
Nachdem mir bereits sämtliche Freundinnen davon berichtet hatten kam ich in den Weihnachtsferien nun endlich dazu, mich in meiner alten Heimat Wien selbst von der Qualität der Cupcakes zu überzeugen.

Im CupCakes Wien sehen alle Cupcakes so entzückend aus © CupCakes Wien
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13. Dezember 2010 – 22:44
Vor zwei Wochen bin ich bekanntlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Berlin Neukölln nach Berlin Friedrichshain gezogen. Nachdem ich die Neuköllner Cafészene bereits ausgiebig erkundet habe (und dabei so nette Läden wie das Café Vux oder das Café Goldberg ausfindig gemacht habe), ist es nun an der Zeit, die Cafés in Friedrichhains zu testen und meine persönlichen Favoriten ausfindig zu machen.
Leider gibt es in Friedrichshain mehr Cafés als Einwohner und nicht alle davon können in Sachen Qualität punkten. Neben Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg ist Friedrichshain nämlich wohl jener Stadtteil, der die meisten Touristen anzieht. Vor allem das Gebiet rund um die Simon-Dach-Straße, in der sich ein mittelmäßiges Lokal an das nächste reiht, quillt vor Cafés fast über. Es ist also keine leichte Aufgabe, sich dennoch die Rosinen aus dem Kuchen zu picken und die guten Cafés, Restaurants und Bars in der Gegend auszuforschen.
Am vergangenen Wochenende habe ich eine solche Rosine entdeckt. Es handelt sich dabei um das Café Melt in der Grünberger Straße 40, nahe an der Kreuzung zur Warschauer Straße gelegen.

Das Café Melt in Friedrichshain: Größe ist nicht alles © www.berlinodelic.de
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I
ch liebe süßen Backwaren in allen erdenklichen Ausprägungen (Kuchen, Torten, Kekse, Muffins, Cupcakes, Croissants, Pains au Chocolate…), ich liebe Yves Saint Laurent und ich liebe Schmuck – wie eigentlich jede Frau, die etwas auf sich hält. Was gibt es also schöneres als eine Kombination dieser drei Dinge? Eben! Aber seht selbst:

Yves Saint Laurent Schmuck und leckere Cupcakes: Was will man mehr? © becausemagazine.com
Noch mehr schicke Bilder und sogar ein Video gibt es auf der Seite von Because Magazine.
Meine Fotografiekünste lassen zugegebenermaßen zu wünschen übrig, dafür bin ich im Moment mit meinen Koch- und Backkünsten mehr als zufrieden: Um mir die Wartezeit auf das Christkind ein bisschen schmackhafter zu machen – Berlin ist nämlich offensichtlich zu arm aber sexy, um seine Straßen mit standesgemäßer Weihnachtsdekoration zu schmücken und die Getränkeauswahl auf den Weihnachtsmärkten ist ebenfalls ziemlich ausbaufähig – habe ich mich nämlich dazu entschlossen, erstmals ohne die Hilfe meiner lieben Mama Weihnachtskekse zu backen. Mit dem Resultat bin ich mehr als zufrieden – mit dem daraus resultierenden Hüftspeck leider nicht, aber das wäre eine andere Geschichte. Deshalb seht und staunt (nachmachen erwünscht!):

Lecker: Vanillekipferl, Zitronenkekse und Linzer Augen/Sterne