13. November 2011 – 18:27
Paris ist natürlich immer eine Reise wert. Doch gerade im Advent kann ich euch einen kleinen Städtetrip in meine Lieblingsstadt sehr empfehlen. Die blaue Weihnachtsbeleuchtung (besonders schön auf den Champs-Élysées; aber auch in der Miniaturversion, z.B. rund um Victor Hugo) verschlägt mir jedes Mal aufs Neue den Atem. Und die weltberühmten Schaufensterdekorationen der Grands Magasins (Printemps, Lafayette und Bon Marché) sind natürlich ebenso einen Ausflug wert. Hinzu kommt, dass Paris im Moment noch dazu mit zwei höchst interessanten Ausstellungen lockt, die beide das Leben und Schaffen zweier unvergesslicher Ikonen des 20. Jahrhunderts beleuchten.

Paris hat (mindestens) zwei tolle Ausstelungen zu bieten: Diane Arbus und Romy Schneider
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Am vergangenen Freitag zeigt Arte die äußerst interessante Doku “Wünsche werden wahr” (fr. Titel: “Au Bonheur des Dames, nach dem gleichnamigen Roman von Emile Zola) und noch bis Freitag habt ihr die Gelegenheit, die Sendung auf Arte+7 nachzusehen! Dabei geht es in erster Linie um die Geschichte des Pariser Kaufhauses “Le Bon Marché” – dem weltweit ersten dieser Art. Das Kaufhaus, das es bis heute gibt, gilt nicht nur als Vorlage für bekanntere Exemplare, wie z.B. die Galeries Lafayette in Paris oder Harrod’s in London. Das Bon Marché gilt auch als Vorreiter auf zahlreichen anderen Gebieten und war z.B. eines der ersten Unternehmen, das Frauen als Verkäuferinnen einstellte. Zuvor hatten Frauen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen und familiären Situation auf ein eigenes Einkommen angewiesen waren, nämlich nur zwei Möglichkeiten: Haushälterin oder Prostituierte.
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Zwar habe ich das Glück, seit rund einem Monat in der – meiner Meinung nach – besten Stadt der Welt zu leben. Die Rede ist natürlich von Paris. Dennoch denke ich nach wie vor regelmäßig an meinen diesjährigen Sommerurlaub in Tel Aviv zurück. Es hat mir dort einfach so gut gefallen und ich erinnere mich sehr gerne an die zehn Tage, die ich dort verbracht habe.
Nachdem ich bereits meine Lieblingsbars-, -cafés und -restaurants in Tel Aviv mit euch geteilt habe, möchte ich euch heute – wie versprochen – auch endlich meine Lieblingsclubs und Lieblingsshops vorstellen.

In Jerusalem sollte man sich bedeckt halten - in Tel Aviv wird dafür gefeiert, als gäbe es kein Morgen! Mehr nach dem Klick!
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Coucou Ihr Lieben!
Ich habe eine gute Nachricht für euch: Ich lebe noch! Juhu! Die letzten Wochen waren sehr stressig und ich hatte Unmengen an Blödsinn zu tun, der halt bei einem Umzug in ein anderes Land so anfällt. Ich dachte ja immer, dass die österreichische Verwaltung chaotisch wäre – und wurde in den letzten Wochen auf schmerzhafte Weise eines besseren belehrt! Die Bürokratie in Frankreich ist wirklich absurd und ich habe die letzten Wochen hauptsächlich damit verbracht, bei irgendwelchen Behörden stundenlang Schlage zu stehen, nur um dann wieder an eine andere Behörde verwiesen zu werden.
Aber gut, das ist nun erledigt – ich habe erfolgreich Handy und Internetverbindung erworben, mich an der Uni eingeschrieben, ein Bankkonto eröffnet und meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Von nun an werdet Ihr also wieder öfter von mir hören – versprochen!
In diesem Sinne:
Viele Bisous aus Paris und bis bald,
Julia

Coucou aus Paris © Josef Altenrieder
16. September 2011 – 00:20
Na gut, ich stecke noch immer inmitten der Vorbereitungen für meinen Umzug (schon in elf Tagen geht es los und immer mehr Nervosität macht sich breit). Doch allen, die sich noch einen spontanen Urlaub zur Spätsaison leisten können bzw. jenen, die sich schon jetzt wieder auf den nächsten Sommer freuen (zu dieser Kategorie zähle auch ich…) möchte ich diesen Post nicht vorenthalten. Ich konnte mir nämlich diesen Sommer einen lange gehegten Traum verwirklichen und mich urlaubstechnisch endlich nach Israel verabschieden. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen und ich war furchtbar traurig, als ich nach zehn Tagen wieder abreisen musste. Wir haben die meiste Zeit in Tel Aviv verbracht und das ist eine Stadt, in der ich mir auch vorstellen könnte, mehr Zeit zu verbringen. Also mal sehen, wie lange mich Paris diesmal halten kann…
Die Menschen waren einfach unglaublich herzlich und offen, die Strände unerwartet sauber und das Angebot an Cafés, Bars, Clubs und kulturellen Aktivitäten lässt so manche europäische Metropole vor Neid erblassen. Meine Highlights möchte ich nun mit euch teilen:

Der Strand von Tel Aviv mit Yafo im Hintergrund. Die besten Bars und Cafés gibt es nach dem Klick!
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Hallo Ihr Lieben!
Keine Sorge, bin noch am Leben, dafür aber in ein tiefes Sommerloch gefallen. Ich lebe gerade zwischen zwei Städten (bin zurück aus Berlin und bereite jetzt von Linz aus meinen Umzug nach Paris vor) und zwischen zwei Jobs (die Zeit zwischen dem alten Job in Berlin und dem neuen Job in Paris vertreibe ich mir mit einem anspruchsvollen und zeitaufwändigen Freelance-Auftrag). Das ist leider furchtbar anstregend und weniger glamourös als es klingt und ich versuche daher, jede freie Minute des Sommers – der mir doch die liebste aller Jahreszeiten ist – so gut es geht zu nützen und die Zeit mit Freunden und Familie, die ich schon bald wieder verlassen werden, auszukosten.
Hoffentlich genießt Ihr den Sommer auch im größtmöglichen Ausmaß, sodass wir uns im Herbst gut erholt und in alter Frische wiedersehen!
Bis dahin alles Liebe,
Eure Julia
(Bild via)
Zu meinem großen Entsetzen propagierte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Wochenendausgabe: „Tschüss, Porzellanpüppchen“ – und verkündete damit das Ende der noblen Blässe, die nun wieder brauner Lederhaut weichen darf. Die These wurde dann auch gleich mit zahlreichen Beweisstücken in Form von Bildmaterial glaubwürdig untermauert. (Eigentlich wollte ich den Artikel für euch einscannen, doch leider sprühten beim Einstecken meines Scanners die Funken, womit er mir offenbar sagen wollte, dass unsere Beziehung nun endgültig beendet ist.) Wahrscheinlich habe ich alle Warnzeichen der letzten Zeit bewusst ignoriert, doch nun muss ich leider eingestehen: Die Süddeutsche hat wohl Recht! Schon seit Monaten findet man in den Beautyseiten der Vogue reichlich Tipps für eine gesunde, aber dennoch effiziente Bräune und Pippa Middleton, die bei Schwesterchens Hochzeit in cremefarbenem Kleid und Spray-Tan glänzte, brachte den Stein nun wohl endgültig ins Rollen.

Tan is the new pale? Nicht für diese Herrschaften: Kirsten Dunst, Lily Cole, Marilyn Manson, Kristen Stewart und Dita von Teese stehen zu ihrer Blässe!
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Nun bin ich ja schon seit neun Monaten in Berlin und meine Abreise ist in greifbare Nähe gerückt: Nur noch zwei Wochen, dann geht es erst einmal zurück nach Österreich, bevor ich dann im Herbst nach Paris weiterziehe. Es hat zwar eine Weile gedauert, doch mittlerweile habe ich mich in Berlin eingelebt und bin ein bisschen traurig, die Stadt zu verlassen. Dennoch freue ich mich schon sehr auf den Sommer in Österreich, insbesondere natürlich auf meine Freunde, meine Familie und mein schönes Wien. Vor kurzem habe ich ein süßes österreichisches Café in Berlin entdeckt, in dem ich die Zeit bis zum ersten Kaffeehausbesuch in Wien überbrücken kann.

Das coole Interieur ist so gar nicht österreichisch - der Rest dafür schon © Marketta's Greisslerei
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Es gibt nur wenige Konstanten in meinem Leben; ein definitiver Bestandteil ist aber die regelmäßige Lektüre der Vogue Paris, von der ich in den letzten Jahren keine einzige Ausgabe verpasst habe. Allerdings weicht die anfängliche Faszination immer öfter einem Gefühl der Enttäuschung. Die Editorials sind oftmals nur noch lauwarm und auch inhaltlich verliert die Zeitschrift immer mehr an Tiefe. Auch Emmanuelle Alts Wechsel an die Spitze des Mastheads, über den ich bereits mehrfach berichtet habe, hat daran nicht viel geändert. Die aktuelle Ausgabe mit dem von Griechenland inspirierten Thema (welche mich wiederum zu diesem Post über griechische Mode inspiriert hat), fand ich ebenfalls nicht besonders spannend – da findet man im Moment doch aufregendere Magazine im Zeitschriftenregal. Immer öfter erwische ich mich zum Beispiel dabei, einen Blick in die Vogue Italia zu werfen. Zwar spreche ich die Sprache nicht, doch es sind ohnehin in erster Linie die schönen Editorials, für die sich der Blick ins Heft lohnt.

Belle Vere: Die aktuelle Vogue Italia zieren Plus-Size-Models © Vogue Italia
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Eigentlich wollte ich ja schon letzte Woche endlich mal dem Helmut Newton Museums einen Besuch abstatt. Leider habe ich verschwitzt, dass dort gerade Umbauarbeiten für eine neue Ausstellung stattfanden und bin daher, nachdem ich mir die Dauerausstellung „Helmut Newton’s Private Property“ angesehen habe, weitergezogen in die „Brassaï Brassaï“ – Ausstellung. Besagte neue Ausstellung hat am 10. Juni nun endlich ihre Pforten eröffnet und da wollte ich natürlich nicht länger warten: „Helmut Newton Polaroids“ klingt nämlich nicht nur äußerst vielversprechend –ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht.

Pflichtprogramm: Die Ausstellung "Helmut Newton Polaroids" © Helmut Newton Stiftung
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